Praxis für Osteopathie
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Leben ist Bewegung, ja aber wie?

Ich möchte ihnen nun zwei einfache Bewegungsübungen näher bringen, die die Atmung, das Lymphsystem, den Stoffwechsel und die gesamte Mobilität verbessern. Der gesamte Bewegungsapparat wird aktiviert, das fasziale System wird wieder elastischer und Verspannungen abgebaut.

Wichtig! Die Übungen ersetzen keine Therapie und sollten bei akuten Geschehen nicht ohne medizinische Abklärung  ausgeführt werden.

Entscheiden sie nach ihrem Gefühl, ob es ihnen gut tut oder nicht und wie intensiv sie die Übungen ausführen. Fangen sie langsam an, die Bewegungen sollten leicht und schwungvoll sein und nicht schmerzhaft.

Weniger, aber bewusst ist mehr!

  1. Sie machen drei, vier Schritte im Stand und bleiben dann stehen. Die Füße gut belastet, Ferse, Außenseite, Ballen und Zehen. Diese sollten nicht krallen!

Jetzt beginnen sie langsam die Knie leicht zu beugen und wieder zu strecken, sodass sie langsam anfangen zu wippen. Es ist eine kleine federnde Bewegung die den gesamten Körper in Schwingung bringt. Es wird am Anfang etwas hölzern sein, aber mit der Zeit werden die Bewegungen immer elastischer. Lassen sie Schultern und Kopf nach vorne sinken. Bald haben das Gefühl wie ein „nasser Sack“ zu stehen. Das ist gut, die Verspannungen lösen sich. Schauen sie nach vorne, sie stehen jetzt im Gleichgewicht in ihrer persönlichen Aufrichtung. Es ist ungewohnt, aber in dieser Position brauchen sie nur sehr wenig muskuläre Aktivität. Sie stehen im Lot, ähnlich als ob sie einen Stab auf ihren Finger balancieren, hierfür benötigen sie viel Koordination, kleine und schnelle Muskeln aber wenig Kraft. Es liegt in der Natur der Dinge so wenig Kraft/Energie wie möglich zu vergeuden, Nahrung gab es früher nicht im Supermarkt!

Beginnen sie am Anfang mit 1 bis 2 Minuten und lieber öfter am Tag.

Viel Spaß beim Üben.